Inhalt
Das epische Theaterstück „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder spielt in der fiktiven Kleinstadt „Grover‘s Corners“ in New Hampshire, USA. Zwei Spielleiter führen uns durch den Lebensalltag der Familien Gibbs und Webb in den Jahren 1901 bis 1913. Der Arzt der Stadt wohnt mit seiner Familie Tür an Tür mit der Familie des Zeitungschefs. Die beiden Ehefrauen und Mütter sind befreundet und auch ihre Kinder George und Emily kennen sich ihr Leben lang und fühlen sich zueinander hingezogen.
Wilder lässt uns eintauchen in den Alltag des Familienlebens, in die Gepflogenheiten und Gewohnheiten der Bewohner der Stadt, die täglichen Begegnungen und ihre kleinen und großen Nöte. Neben
freudigen Ereignissen wie schulischen Erfolgen und einer Hochzeit, werfen wir den Blick vor allem auf das weitere Schicksal von Emily und George, bis wir schließlich ans Lebensende gelangen und mit
Hilfe der allwissenden Spielleiter sogar einen Blick ins Jenseits werfen dürfen.
Wilders Drama ist eine Parabel vom ewigen Kreislauf des Lebens, die die Vergänglichkeit, aber auch die Schönheit und Einmaligkeit des menschlichen Seins darstellt. Umso mehr gilt es, den Wert der
kleinen Dinge, des alltäglichen Lebens zu begreifen: „Man muss das Leben lieben, um es zu leben, und man muss das Leben leben, um es zu lieben.“
Autor
Thornton Wilder wurde 1897 in Madison, Wisconsin (USA) geboren. Durch seinen Vater, ursprünglich Journalist und später Generalkonsul, verbrachte Wilder einen Teil seiner Kindheit neben den USA auch in China, Hongkong und Shanghai. Vermutlich prägten diese internationalen Erfahrungen seine Sicht auf die Welt und sein späteres literarisches Werk. Wilder studierte Literatur an der Yale University und kurze Zeit in Rom und diente während beiden Weltkriegen freiwillig in der US Army. Er arbeitete einige Jahre als Französischlehrer, erwarb einen Master of Arts in Französisch und unterrichtete, neben dem Verfassen von Romanen und Theaterstücken, auch an der Universität von Chicago vergleichende Literaturwissenschaft.
Wilder hat unzählige literarische Werke verfasst und bekam neben anderen Preisen und Auszeichnungen insgesamt dreimal den renommierten Pulitzer-Preis verliehen, 1927 für seinen Roman „Die Brücken von San Luis Rey“, 1938 für das Stück „Unsere kleine Stadt“ und 1942 für das Stück „Wir sind noch einmal davongekommen“.
Wilder zeichnete sich durch einen für die damalige Zeit ungewöhnlichen Theaterstil aus. Er benutzte innovative Stilmittel wie z.B. Spielleiter oder auch sehr reduzierte Bühnenbilder, um den Fokus des Publikums auf die ihm wichtigen Themen wie Liebe, Familie oder auch die Vergänglichkeit des Lebens zu legen.
Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten US- Dramatiker des 20. Jahrhunderts, seine Stücke gehören immer noch weltweit zum Repertoire des Theater und zur Schullektüre. Er verstarb am 7. Dezember 1975 in Hamden, Connecticut (USA).
Personen und ihre Darsteller
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Spielleiterin allwissende Erzähler |
Teresa Neumaier Wolfgang Manhart
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Julia Gibbs Bewohnerin von Grovers Corners |
Marina Hermann |
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Frank Gibbs Doktor in Grovers Corners |
Stefan Dauber |
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George Gibbs deren Sohn |
Joshua Schäfer |
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Myrtle Webb Nachbarin der Fam. Gibbs |
Cornelia Burghardt
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Charles Webb Redakteur beim Sentinel |
Christian Braunmüller
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Emily Webb deren Tochter |
Laura Bachmann
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Howie Newsome Milchmann |
Udo Artmann
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Joe Crowell Jr. Zeitungsjunge Si Crowell sein Bruder |
Tim Schlötzer |
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Professor Willard Professor an der State University |
Robert Martl
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Simon Stimson Chorregent |
Rupert Jung
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Paar im Zuschauerraum |
Jörg Richartz Renate Servus |
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Mrs. Soames Bewohnerin von Grovers Corners |
Stephanie Well
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Samantha Craig Cousine von Emily |
Carolin Wiedenmann
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Joe Stoddard Bestatter |
Oliver Gutmann
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Kirchenchor von Grover´s Corners |
Heike Autenrieth, Cornelia Burghardt, Elisabeth Drescher- Ferstl, Marina Hermann, Jörg Richartz, Renate Servus, Stephanie Well
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Produktionsteam
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Regie |
Olaf Dröge
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Regieassistenz |
Claudia Flassig
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Dramaturgie |
Anna Helleis
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Organisation |
Stefan Dauber
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Soufflage |
Richard Bauch
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Requisite |
Conny Metz
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Kostüme |
Marina Hermann Teresa Neumaier Dagmar Bachmann Laura Bachmann |
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Maske und Frisuren |
Oliver Gutmann Carolin Wiedenmann |
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Technik |
Michael Boentgen Florian Späth |
| Chorproben |
Arnold Fritscher
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Plakat, Programmheft, Print
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Claudia Flassig Stefan Dauber Moni Kanzler |
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Akquisition |
Stefan Dauber Wolfgang Manhart |
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Reservierung, Kartenvorverkauf |
Stefan Dauber Conny Metz |
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Abendkasse |
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