Lysistrata

 

 

Inhalt:

411 vor Christus: Der Peloponnesische Krieg wütet im alten Griechenland. Jahrzehntelang schon. Die Frauen haben den Krieg satt. Übersatt. Lysistrata ruft alle Frauen im Staate zusammen, auch die aus den feindlichen Stadtstaaten. Beschlossen wird ein Streik ohnegleichen:

NO SEX IN THE CITY

Die Frauen schwören (und das gar nicht gern), sich ihren Männern so lange zu verweigern, bis endlich Frieden ist.

Erst wenn sie den Krieg beenden, erhalten die Ehemänner wieder Zutritt in die heimischen Schlafzimmer.

Die Männer toben, Sturm und Drang, aber umsonst. Ihre Burg ist besetzt, die Kriegskasse weg. Nichts geht. Lysistrata und ihre Mitstreiterinnen haben alle Hände voll zu tun, die wutschäumenden Helden im Zaum zu halten. Doch auch die Front der Frauen ist nicht so geschlossen wie Lysistrata sich´s wünscht. Es leiden nämlich nicht nur die Männer  unter Entzugserscheinungen...

 

 

 

Darsteller:

 

 

Die Verschwörerinnen:   

 

Lysistrata, couragierte Athenerin

Lena Schlagintweit

Kalonike, ihre bodenständige Nachbarin

Roswitha Stiegelmaier

Myrrhine, trinkfeste Myrrhinerin

Evi Schwebke

Lampito, stramme Spartanerin

Madlen Federlin

Glyke, mürrische Myrrhinerin

Carolin Fay

Pamphile, besonders schöne Thebanerin

Franziska Stiegelmaier

Mika, anschaffende Korintherin

Conny Metz

Rhodippe, bärbeißige Athenerin

Petra Triebenbacher

 

 

Die kriegsversessenen Männer:

 

Heerführer, Unannehmlichkeiten vermeidend

Stefan Dauber

Drakes

Raymond Fay

Laches

Rudi Struck

Bupalos

Norbert Zeddel

Ratsherr, Athener Politprofi

Robert Predasch

Kinesias, Myrrhines Mann, sehr leidend

Claudio Tiemann

1.Spartaner    ebenso leidend

Alf Neumaier

2.Spartaner    auch leidend

Erhardt Andre

 

 

Die Nicht-Irdischen:

 

Aphrodite, steinern, soufflierend, singend

Teresa Neumaier

Ares, steinern, soufflierend, (multiple Persönlichkeit)

Oliver Gutmann

bestehend aus Ares, Peri(kles) und Kleo(n)

 

 

Koren / Klageweiber,

Christina Hartl

sechsfach vorhanden und singend

Michaela Herzog

 

Valerie Konrad

 

Isabelle Papst

 

Martha Schlickenrieder

 

Christina Schmid

 

 

 

 

Produktionsteam:

 

 

Regie und Dramaturgie

 

Claudia Flassig-Prommersberger

Regieassistenz

Ingrid Predasch

 

Musikalische Leitung

Hans Kriss

Koren-Training

Arnold Fritscher

 

Bühne

Raymond Fay

 

Erhardt Andre

 

Hermann Dauber

 

 

Licht und Ton

Michael Schilberth

 

Simon Schlagintweit

 

Bernd Mangold

 

Frank Bergmaier

 

Maske

Stefanie Mannweiler

 

Oliver Gutmann

 

Kerstin Hombergs

 

Kostüme

Traudl Zinnecker

 

Bettina Fay

 

Teresa Neumaier

 

Ingrid Predasch

 

 

Requisite

Gudrun Kern

 

 

Souffleuse

Teresa Neumaier

Souffleur

Oliver Gutmann

 

 

Workshopleitung

Dr. Sebastian Seidel

 

S`Ensemble Theater Augsburg

 

AUTOR:

Aristophanes lebte von ca. 445 v. Chr. bis ca. 385 v. Chr. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der griechischen Komödie, insbesondere der so genannten Alten Komödie, und des griechischen Theaters überhaupt. Von seinem Leben ist wenig überliefert.  Vermutlich erhielt er eine gediegene Ausbildung zum Dramatiker und begann danach, Stücke zu veröffentlichen. Insgesamt verfasste  er 44 Theaterstücke, von denen elf vollständig erhalten sind.

Als kaum Zwanzigjähriger führte Aristophanes mit den "Schmausbrüdern" sein erstes Stück auf, dem ein Jahr später mit den  "Babyloniern" sein erster Sieg bei den Dionysien folgte. Überhaupt erhielt er für seine Werke bei den Dionysien und Lenäen oft hohe Auszeichnungen. Sechs erste und vier zweite Plätze sind überliefert.

Seine letzten Komödien brachte nach Aristophanes' Tod sein Sohn Araros auf die Bühne, der - wie auch seine Brüder Philippos und Nikostratos - ebenfalls Komödiendichter war.

Das Werk des bedeutendsten Vertreters der Alten Komödie ist politische Dichtung, deren Inhalt nicht - wie weitgehend in der Neuen Komödie - auf die Privatsphäre von Familie und Einzelperson beschränkt ist. Die Verfallserscheinungen und Entgleisungen der attischen Demokratie bilden den politischen Hintergrund zu Aristophanes' dichterischem Schaffen.  Der Demagoge Kleon und die Kriegspartei in Athen waren in seinen Werken wiederholt Angriffsziele von scharfer Kritik und Spott, wovon auch so bedeutende Vertreter des öffentlichen Lebens wie Perikles, Euripides und Sokrates nicht verschont blieben.
Angesichts des Peloponnesischen Krieges geben vor allem Aristophanes' Komödien "Die Acharner", "Der Frieden", "Die Vögel" und "Lysistrata" der Friedenssehnsucht seiner Zeit Ausdruck. Als "Lysistrata" 411 v. Chr. zum ersten Mal aufgeführt wurde, tobte der Peloponnesische Krieg bereits seit 20 Jahren. Athen stand kurz vor der Niederlage, was auch den Verlust der Vormachtstellung in Griechenland bedeutete. Die Umstände waren also alles andere als komödiant. Doch der Meister des geschliffenen, stets treffenden Wortes brachte das Publikum durch seinen derben Witz und seine satirischen Spitzen auch in solch harten Zeiten immer wieder zum Lachen.

 

 

PLAKAT:

Plakat und Flyer: Claudia Flassig und Werner Schromm (Grafikbüro S)

Spielort

Herbstinszenierung:

TSV-Turnhalle

Donauwörther Straße 12

86551 Aichach

 

Jugendtheater:

Beim Canada

Hofmarkstr. 5b 
86551 Obermauerbach

 

Kontakt

kontakt@aichacher-volkstheater.de

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